Aufgabenteilung
Die Frage, wie das Material bestenfalls angeliefert werden sollte, ist nicht so profan, wie sie zunächst klingen mag. Als oberstes Kriterium sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass vor dem Masteringtermin keine Summenbearbeitung der Musik stattgefunden hat.

Je mehr Bearbeitungsschritte am 2-Spur Mix bereits vorgenommen wurden, desto weniger Möglichkeiten haben wir im Masteringprozess, um den Klang zu optimieren. Insbesondere Summenkompression und –limiting sind Vorgänge, die nur sehr aufwendig und meist nicht vollständig rückgängig gemacht werden können. In der Regel sind die Kompressoren und Limiter eines Masteringstudios für die Summenbearbeitung ohnehin besser geeignet.

Selbst simpel erscheinende Bearbeitungen, wie Normalisierung oder Fadeout, sollte man sich bis zum Mastering sparen. Grund hierfür ist, dass mit unser 48 Bit Sonic Studio-System Rundungsfehler nicht auftreten, die in gängigen Hard Disk Recordingsystemen durchaus hörbar sind.

Hoch Aufgelöst
Desweiteren sollte bei der Anlieferung digitaler Medien darauf geachtet werden, die Songs in höchstmöglicher Auflösung als Daten-CD bereitzustellen – also lieber 24 anstatt von 16 Bit. Und wenn es 16 Bit sein müssen, dann lieber als Datei und nicht gedithert. Die Fehlerkorrektur einer Daten CD ist verlässlicher, als die einer Audio CD und Dithering sollte nur ein einziges Mal am Ende der Produktionskette stattfinden. Denn eine hochwertige Quelle ermöglicht immer ein besseres Master.    mehr...